Für die einen ist der Kieler Stadtteil Gaarden ein sozialer Brennpunkt, für die anderen der schönste Ort zum Leben und Arbeiten. Einig sind sich alle: In Gaarden leben besonders viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, die den Ort und das Miteinander prägen – Gaarden ist Multikulti.
Der Film erzählt die Geschichte der Brüder Yusuf und Abdulhalim Burulday, die vor etwa 20 Jahren aus der Türkei nach Kiel-Gaarden gekommen sind und dort den ersten Barbershop in der Stadt eröffnet haben.
Der Film begleitet die Polizisten Jennifer Könnecke und Kristof Ehlers vom 4. Revier auf Streife durch Gaarden, zeigt, wie sie mit Obdachlosen und Drogenabhängigen umgehen, Nachbarschaftsstreitigkeiten schlichten und Verkehrsunfälle aufnehmen.
Und der Film beobachtet Yvonne Beutler, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Gaardener Kids weg von der Straße zu holen und ihnen durch Boxen und Fußballspielen konzentriertes Arbeiten und Disziplin beizubringen. Yvonne kommt selber aus einem Brennpunktviertel in Kiel, kennt die Sorgen und Nöte ihrer Schützlinge. Das Training macht sie ehrenamtlich, hauptberuflich ist sie Küsterin – in einer Kirchengemeinde mitten in Kiel-Gaarden.

